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Den Augenblick festhalten

Fasziniert hat mich die Fotografie schon als Jugendlicher. Ich fand es spannend den Augenblick festhalten zu können. Meine ersten fotografischen Gehversuche unternahm ich mit einer günstigen Spiegelreflexkamera. Abgelichtet wurde, was vor die Linse kam. Die Ernüchterung folgte nach dem Entwickeln der vielen mit Augenblicken gefüllten Filme – nicht wegen des Resultats, sondern wegen des Preises: Die Kosten fürs Entwickeln im Labor überstiegen mein schmales Budget um ein vielfaches. (Mein Pech, dass ich im Zeitalter des Negativfilms aufwuchs.) Enttäuscht verkaufte ich die Kamera und begann zu pubertieren. Später während des Studiums am Medienausbildungszentrum (MAZ – Die Schweizer Journalistenschule) in Luzern kam ich wieder in Kontakt mit der Fotografie. Wiederum kaufte ich mir eine Kamera. Da die Digitaltechnik noch in den Kinderschuhen steckte und unbezahlbar war, gab es eine Analoge.
Wieder war das Fotografieren ein kurzes Intermezzo. Nach meiner Ausbildung am MAZ wechselte ich zu Schweizer Radio DRS und die Kamera zu einem Kollegen.
Ein paar Jahre später galt es als Reporter einer Zeitung erneut zur Kamera zu greifen. Diesmal wurde ich definitiv mit dem Fotovirus infiziert. Neben des Studiums diverser Fotobücher und Bildbände, unzähligem Drücken des Auslösers und einigen Fotokursen lautete mein Motto: «learning by doing». Das erworbene Wissen konnte ich jeweils bei der täglichen Arbeit als Fotojournalist in die Tat umsetzen. Es folgte eine Anstellung in einer Werbe- und Kommunikationsagentur, wo ich das Fotografieren im Studio erlernen durfte. An der Studiofotografie reizt mich insbesondere das Spiel mit dem Licht, daneben beschäftige ich mich am liebsten mit Fotoreportagen und Landschaftsbildern.
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Referenzen
Als Fotograf durfte ich schon für zahlreiche Publikationen spannende Momente ins rechte Licht rücken. Unter anderem fotografierte ich für: